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Freitag, 11. März 2016: Orioxy

Die Musik von Orioxy erkundet eine Traumwelt, flüchtig und zerbrechlich, die den Bewegungen von Sängerin Yael Miller und Harfenistin Julie Campiche folgt. Die zwei jungen Frauen sind die Seele des Ensembles, im Boden verankert durch die Rhythm-Section mit Schlagzeuger Roland Merlinc und Kontrabassist Manu Hagmann, als würden sie einen aufmüpfigen Papierdrachen an Seidenfäden festhalten.


Die Facetten des Fremden sind der Motor von Orioxy. In dessen Innern geschehen Explosionen der Zartheit, der Unschuld. Explosionen von Pastelltönen, die sich mit einem Mal in klare Linien verwandeln können. Explosionen auch von Sprache, von mehreren Sprachen, genauer gesagt. Vom Englischen über das Französische zum Hebräischen – der Einsatz von Yael Millers Muttersprache bleibt fernab jeder traditionellen oder folkloristischen Versuchung und fügt vielmehr eine Prise Fremdartigkeit und fesselnde Tiefe hinzu. Explosionen von Formen schließlich, die sich scheinbar über jedes Album des Quartetts erstrecken, ohne sich dabei um Schubladisierungen zu kümmern. Eindeutig unklassifizierbar; dafür umso freier.
Mit dem dritten Album “Lost Children” schlägt Orioxy eine neue Richtung ein, einer Linie der Einfachheit folgend, und macht sich daran, ihr von Details wimmelndes Universum zu vervollkommnen. Verweilt man in dieser subtilen und nüchternen Welt, dem Markenzeichen der Band, eröffnen sich einem feinere, durch Jazz, Blues, Folk oder Pop-Rock inspirierte Kompositionen.


Line-Up:
Yael Miller - Gesang
Julie Campiche - Harfe
Manu Hagmann - Kontrabass
Roland Merlinc - Schlagzeug

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